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Buchen
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Hassenhausen, ein Dorf, in dem Geschichte geschrieben worden ist: Am 14. Oktober 1806 – es war die berühmte Doppelschlacht bei Jena und Auerstedt - wurde hier die preußische Hauptarmee von den Franzosen vernichtend geschlagen.

Napoleon war auf dem Höhepunkt seiner Macht. Er marschierte kurz darauf in Berlin ein. Der preußische König floh nach Ostpreußen. Napoleon konnte nicht mehr daran gehindert werden, Europa in seinem Sinn umzugestalten. So ist Hassenhausen ungewollt ein Symbolort der europäischen Geschichte geworden.

Im Museum im Pfarrhaus wird an das Geschehen von 1806 erinnert: Etwa 15.000 Menschen wurden am 14. Oktober 1806 tödlich verwundet. Militärpolitisches Kalkül auf beiden Seiten scherte sich damals (und leider bis heute) nicht um einzelne Menschenleben. Zu denen, die dieser Schlacht damals zum Opfer fielen, gehörte auch der Oberbefehlshaber der preußischen Armee: Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig. Er war nicht nur ein bedeutender Militärführer, sondern auch ein großer reformfreudiger Politiker seiner Zeit, und er verkörperte als Person die Tragik und die Widersprüche dieser Zeit. So macht es Sinn, das Geschehen von damals als Schnittpunkt einer ganzen Epoche darzustellen.

Öffnungszeiten
Di-Fr    10.00 Uhr – 16.00 Uhr
Sa/So    14.00 Uhr – 17.00 Uhr

Kontakt
Gedenkstätte Hassenhausen 1806 e.V.
Untergasse 5
06628 Hassenhausen
Telefon:034463-28511
E-Mail: museum-hassenhausen@online.de
Internet: www.museum-hassenhausen.de